Am 21.08.2025 wurde das „𝗞ö𝗹𝗻𝗲𝗿 𝗡𝗲𝘁𝘇𝘄𝗲𝗿𝗸 𝗞𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿 𝘃𝗼𝗻 𝗜𝗻𝗵𝗮𝗳𝘁𝗶𝗲𝗿𝘁𝗲𝗻“ gegründet.

An der ersten Sitzung nahmen die Sozialarbeiterin mit Schwerpunkt „Familiensensibler Strafvollzug“ der JVA Köln Miriam Kieven und ihre Praktikantin Sonja Kempfert, Hartmut Gähl (LVR-Fachberater „Kinder von Inhaftierten“ NRW) und Jan Fries (LVR Koordinator Fachberatung „Kinder von Inhaftierten“ NRW), Jörn Unterburger (Sachgebietsleiter Soziale Beratung und Betreuung SKM Köln – Sozialdienst Katholischer Männer e.V. und Beisitzer im Kölner Gefangenfürsorgeverein ) sowie Jutta Arens (Leitung Beratung und Betreuung und Beisitzerin im Kölner Gefangenfürsorgeverein ) und Nicole Hippert als Vetreterinnen der Straffälligenhilfe des Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Köln teil.

  • Die Netzwerkgründung und der damit gebündelte Einsatz für die Zielgruppe ist aus folgenden Gründen von besonderer Bedeutung:
  • In Deutschland sitzen aktuell rund 60.400 Menschen in Haft
  • In Nordrhein-Westfalen sind es fast 14.000 Inhaftierte
  • Bundesweit leben etwa 100.000 Kinder mit der Tatsache, dass ein
  • Elternteil inhaftiert ist
  • Allein in NRW betrifft das mehrere zehntausend Kinder

Diese Kinder tragen eine enorme Last: Trennungsschmerz, Unsicherheit, Stigmatisierung.

Unser Ziel als Netzwerk:

Gemeinsam wollen wir erreichen, dass Kinder von Inhaftierten

  • die Zeit der Inhaftierung besser bewältigen,
  • den Kontakt zu ihren Elternteilen halten können,in einer kinder- und familienfreundlicheren Umgebung in den JVA
  • Besuchsräumen aufwachsen,
  • und vor allem: eine gesunde Entwicklung erleben – ohne gesellschaftliche

Unser Appell

  • Kinder von Inhaftierten dürfen nicht vergessen werden.
  • Sie brauchen unsere Solidarität, Sichtbarkeit und Unterstützung.
  • Nur gemeinsam können wir verhindern, dass die Strafe eines Elternteils
  • auch zur Strafe für das Kind wird.

𝗟𝗮𝘀𝘀𝘁 𝘂𝗻𝘀 𝗵𝗶𝗻𝘀𝗰𝗵𝗮𝘂𝗲𝗻, 𝗴𝗲𝗺𝗲𝗶𝗻𝘀𝗮𝗺 𝗩𝗲𝗿𝗮𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁𝘂𝗻𝗴 ü𝗯𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗮𝘇𝘂 𝗯𝗲𝗶𝘁𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲 𝗞𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘂𝗻𝘀𝗶𝗰𝗵𝘁𝗯𝗮𝗿 𝗯𝗹𝗲𝗶𝗯𝗲𝗻.